key
Startseite  |  Kontakt & Service  |  Seitenübersicht
08.10.17

Drogen-Präventionsprojekt

Mit seinen 29 Jahren hat Dominik Forster schon so einiges hinter sich: Vom Gelegenheitskiffer ist er zum Crystal Meth-Dealer geworden, stürzte komplett ab und fand sich schließlich hinter Gittern wieder. Heute ist er Autor und in der Suchtprävention an Schulen tätig, wo er Jugendlichen aus seinem bewegten Leben erzählt. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und versucht – durchaus  auch mit provokanten Äußerungen -  die Jungen und Mädchen zu erreichen. Sein Weg führte ihn nun nach Gunzenhausen an die Stephani-Mittelschule und die Altmühlfranken-Schule. Hier fanden zwei Lesungen für die achten, neunten und zehnten Klassen statt.

Eingebunden war die Veranstaltung in eine Projektwoche mit verschiedenen Workshops.  Rektor  Lothar Domaschka von der Stephani-Mittelschule war es wichtig, dass sich die Schüler vor dem Präventionsangebot „Revolution Train“, das Anfang Oktober in Gunzenhausen Halt machen wird, mit der Thematik des Rauschmittelkonsums auseinandersetzten. Daher holte er sich Sozialpädagogin Svenja Memet, Suchtprävention im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger mit ins Boot. Gemeinsam mit den Jugendsozialarbeitern Denise Mayer und Veronika Schmalz von der Altmühlfranken-Schule sowie Dieter Friedl von der Polizeiinspektion Gunzenhausen gestalteten die Fachkräfte für die teilnehmenden Schulkassen Workshops, in denen im Nachgang zur Lesung mit Dominik Forster detailliert auf mögliche soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Folgen von Drogen eingegangen wurde.