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01.02.21

Jugendarbeit in Gunzenhausen geht neue Wege

Jugendsozialarbeit an Schulen

Im Arbeitsbereich Jugendsozialarbeit an der Stephani-Mittelschule erfolgt die Begleitung der Schüler vorwiegend über Microsoft Teams. Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger hat durch dieses Medium – ebenso wie Lehrkräfte – die Möglichkeit, mit den Schülern zu kommunizieren und Online-Angebote zu initiieren. Aktuell findet beispielsweise eine „Altmühlsee-Lockdown-Rallye“ für die 5. bis 7. Jahrgangsstufen statt. Für die älteren Schüler (8. bis 10.) wurde mit Unterstützung von Praktikant Daniel Wittmaier eine Workout-Challenge gestartet: In dem Wettbewerb treten die Jugendlichen gegeneinander an und können sich körperlich trotz Distanz messen. Weitere Online-Angebote sind derzeit in Vorbereitung. Die Ausbildung der neuen Streitschlichter gestaltet sich ebenso in Online-Form.

Die Einzelfallarbeit erfolgt neben der Kommunikation in MS Teams in Form von Spaziergängen an der frischen Luft. Weiterhin finden Hausbesuche bei Krisensituationen statt, beispielsweise wenn ein Schüler online nicht zu erreichen ist und sich dem Distanz-Unterricht entzieht. Zu erreichen ist Thomas Pfaffinger mobil unter der Nummer 0151 10658332.

Die Unterstützung der Deutschklasse erfolgt auf den gleichen Wegen: Kommunikation über MS Teams, Gruppen-Angebote wie das der „Naturhelden“ findet im Online-Modus statt.

 

Streetwork

In der Streetwork Gunzenhausen / Muhr am See geht die Begleitung und Beratung in großen Teilen via Videotelefonie oder per Telefon vonstatten. In besonderen Fällen ist eine Beratung auch Face-to-Face im Streetworkbüro (Postgässchen 1) oder bei einem Spaziergang möglich. Die aufsuchende Arbeit findet nach wie vor im gesamten Stadtgebiet – unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen – statt, um allen Adressaten weiterhin die Möglichkeit niedrigschwelliger Beratung zu ermöglichen. Die Angebote der Streetwork richten sich an alle Personen ab 14 Jahren.

Auch das „Sleep In“, ein Notfallschlafzimmer für Jugendliche, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, bleibt weiterhin verfügbar und kann bei Bedarf belegt werden. Hier erfolgt zudem eine sozialpädagogische Begleitung der Jugendlichen.

Die Streetworkerin Joana Sämann ist von Montag bis Freitag unter der Nummer 09831 884806 und mobil unter der 0151 10372327 zu erreichen. Nachrichten über ihre Social Media Kanäle (Facebook und Instagram) sind ebenso jederzeit möglich.

 

JMD/JUZ

Die Beratung und Unterstützung von Jugendlichen findet derzeit im Jugendmigrationsdienst vorwiegend telefonisch statt. Daniela Russer, die dort tätig ist und zudem das Jugendzentrum in Gunzenhausen leitet, ist dabei mobil unter der 0172/5477203 für Fragen, Anliegen und Probleme der jungen Frauen und Männer erreichbar. Die Planung und Umsetzung von Online-Angeboten wie beispielsweise einer „Winter-Selfie-Challenge“ via Social Media möchte sie den Kontakt zu ihren Jugendlichen trotz Lockdown aufrechterhalten. Auch können so die Informationen über die aktuellen Regelungen der Corona-Strategie regelmäßig veröffentlicht und an die Jugendlichen herangetragen werden.  Die geplanten Einheiten der „Naturhelden“, die in der Deutschklasse der Stephani-Mittelschule stattfinden, werden nun über MS Teams durchgeführt. Mittels verschiedener Online-Einheiten in Form von Quizfragen/Rätseln, bleibt sie so weiterhin mit diesen in Verbindung und kann so unterstützende Arbeit leisten. Aktuell plant sie auch für die kommenden Wochen weitere verschiedene Online-Angebote/-Aktionen, diese werden dann auf der Instagram- und Facebookseite des Jugendzentrums veröffentlicht.

 

Beim sozialpsychiatrischen Dienst, der Suchtberatung, der Eltern- und Jugendberatung, der Wohnungsnotfallhilfe und der allgemeinen Sozialberatung (KASA) des Diakonischen Werkes können Ratsuchende ebenfalls telefonisch oder digital beraten werden. Termine können telefonisch vereinbart werden. Alle Kontaktinformationen finden sich auf der Homepage des diakonischen Werkes www.diakonie-wug.de. In Notsituationen sind auch persönliche Termine möglich, nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.

 

Das Diakoniekaufhaus Gunzenhausen muss leider geschlossen bleiben. Eine Spendenannahme ist nicht möglich. Die Mitarbeitenden vermissen „ihr“ Kaufhaus sehr und freuen sich schon auf die Wiedereröffnung, hoffentlich Mitte Februar.